Warum es so schwer ist, Mitarbeiter zu finden
Es liegt selten am Geld und fast nie an der Anzeige allein. Es liegt daran, dass die Leute, die Sie brauchen, gerade arbeiten. Wer eine feste Stelle hat, schaut nicht in Stellenbörsen, sondern wechselt, wenn ihn ein Angebot erreicht, das konkret besser ist: kürzerer Weg, verlässliche Schicht, ordentliche Ausrüstung, ein Chef, der zurückruft.
Dazu kommt die Zahl: In vielen technischen Berufen kommen auf eine offene Stelle weniger Arbeitslose als Stellen. Der Betrieb, der zuerst antwortet, bekommt den Termin. Wer drei Tage braucht, spricht mit dem Zweitbesten, und wer eine Woche braucht, mit niemandem mehr.
Für wen die 977 Werkbank gemacht ist
Für Geschäftsführung und technische Leitung von Betrieben mit 15 bis 250 Leuten: Handwerk, Industrie, Produktion, technische Dienstleistung. Typisch ist der Laden, der volle Auftragsbücher hat und schon zwei, drei Anläufe hinter sich: Stellenbörse, Zeitung, vielleicht eine Agentur mit Fotoshooting.
Was dort fehlt, ist kein weiteres Material, sondern ein System, das ohne den Chef läuft. So arbeitet die 977 Werkbank.
Wie Sie am schnellsten Mitarbeiter finden
Drei Dinge entscheiden, und alle drei kosten kein Budget, sondern Klarheit.
Die Stelle konkret beschreiben. Aufgabe, Einsatzgebiet, Schichtmodell, Fahrzeug, Werkzeug, Gehaltsband. "Interessante Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld" liest niemand zu Ende. "Servicetechniker für Wärmepumpen, Einsatzgebiet 40 Kilometer, Montag bis Freitag, Firmenwagen ab Haustür" schon.
Dort ansprechen, wo die Leute sind. Das ist heute selten die Stellenbörse und fast immer das Telefon in der Pause: soziale Netze, kurze Formulare, mobil ausfüllbar in zwei Minuten, ohne Lebenslauf und Anschreiben.
Am selben Tag antworten. Jede Bewerbung bekommt eine Reaktion, am besten einen Anruf. Wer vorqualifiziert, spart sich die Gespräche, die nichts bringen, und verliert keinen, der passt.
Was eine Stellenbeschreibung enthalten muss
Die Anzeige ist kein Kunstwerk, sie ist eine Liste von Antworten. Sechs Punkte entscheiden, ob jemand das Formular öffnet:
- Was genau gemacht wird, an welchen Anlagen, mit welchem Werkzeug, allein oder im Team.
- Wo gearbeitet wird: Einsatzgebiet in Kilometern, Baustelle oder Werkstatt, Fahrzeug ab Haustür oder ab Betrieb.
- Wann gearbeitet wird: feste Zeiten, Schichtmodell, Bereitschaft, Überstunden und was damit passiert.
- Was verdient wird: eine Spanne genügt, aber sie muss dastehen. Ohne Zahl bewerben sich vor allem die, die nichts zu verlieren haben.
- Wer das Team ist: Größe, Meister, Altersschnitt, wie lange die Leute schon da sind.
- Wie es weitergeht: wer sich wann meldet, ob es Probearbeit gibt, wie viele Gespräche es sind.
Alles, was hier fehlt, muss die Fachkraft raten, und geraten wird zu Ihren Ungunsten. Wir schreiben diese Punkte im ersten Arbeitsgang auf, aus Ihren Angaben, und prüfen sie gegen das, was im Umkreis sonst geboten wird.
Was Fachkräfte zum Wechsel bringt
In den Gesprächen, die wir seit 2003 führen, fallen immer dieselben vier Gründe: der Arbeitsweg, die verlässliche Schicht, ein Chef, der Zusagen hält, und Werkzeug, das funktioniert. Geld steht selten an erster Stelle, es ist die Bedingung, nicht der Grund. Wer als Betrieb bei diesen vier Punkten ehrlich ist, gewinnt Gespräche mit Leuten, die bleiben, statt Bewerbungen von Leuten, die weitersuchen.
Branchen und typische Rollen
Je Branche die Rollen, die wir am häufigsten besetzen, und die Lage, in der die Betriebe uns anrufen.