Was SHK Betriebe gerade erleben
Volle Auftragsbücher und einen Notdienstplan, der an zu wenigen Namen hängt. Die Bundesagentur für Arbeit führt die Berufe der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in ihrer Fachkräfteengpassanalyse 2025 als Engpassberuf, auch bei der Zeit, bis eine offene Stelle besetzt ist. Laut Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) blieben im März 2025 in der Branche mehr als 12.000 Stellen für Fachkräfte rechnerisch unbesetzt.
Im Betrieb sieht das so aus: Mit der Heizungssaison kommen die Störungsmeldungen, und dieselben zwei Monteure fahren tagsüber Kundendienst und nachts Bereitschaft. Jede Wärmepumpe bringt Arbeit, die Hydraulik, Elektrik und Regelung zugleich verlangt. Aufträge rutschen in den nächsten Monat, neue Wartungskunden werden vertröstet, und der Chef steht wieder selbst im Heizungskeller.
Warum es selten an der Anzeige liegt
Weil die Anlagenmechaniker, die Sie brauchen, gerade im Heizungskeller eines anderen Betriebs stehen. Wer eine feste Stelle hat, liest keine Stellenbörse, egal wie gut Ihre Anzeige formuliert ist. Er wechselt, wenn ihn ein Angebot erreicht, das konkret besser ist: kürzere Anfahrt, eine fair geregelte Bereitschaft, ein ordentlich eingerichteter Servicewagen, ein Chef, der zurückruft.
Wer diese Leute will, muss zu ihnen: aufs Handy, in der Pause zwischen zwei Einsätzen, mit einer Bewerbung, die zwei Minuten dauert und keinen Lebenslauf braucht.
Ohne Agenturtheater: so läuft es auf der 977 Werkbank
Ihre Stelle kommt auf die 977 Werkbank und durchläuft vier Arbeitsgänge.
Stelle und Markt. Wir klären am Telefon, was die Stelle bietet: Einsatzgebiet, Regelung des Notdienstes, Fahrzeug, Gehaltsspanne, Schwerpunkt Bad, Heizung oder Wärmepumpe. Dazu prüfen wir, wer im Umkreis dafür in Frage kommt.
Ansprache und Kampagne. Eine Anzeige, die den Alltag im Kundendienst ehrlich beschreibt, dort, wo Monteure ohnehin aufs Handy schauen. Fotos, Videos oder Workshops brauchen wir von Ihnen nicht.
Bewerberfluss mit Telefonat am selben Tag. Jeder Bewerber bekommt noch am selben Tag einen Anruf. In dieser Vorqualifizierung klären wir Gesellenbrief, Führerschein, Anfahrt und die Bereitschaft zum Notdienst.
Nachschärfen. Was nicht trägt, wird geändert. Sie bekommen jeden Monat eine Auswertung, an der Sie sehen, ob es trägt.
Sie führen die Interviews, und zwar nur mit denen, die passen.
Was dabei herauskommt
Die Werkbank läuft in jeder Branche gleich, mit denselben vier Arbeitsgängen und derselben monatlichen Auswertung; Ausgangslage, Zeitraum und Einstellungen je Betrieb zeigen die Fälle unter Ergebnisse.
Was es kostet
Drei Posten: einmaliges Aufsetzen, monatliche Betreuung und das Werbebudget für die Anzeigen. Für eine typische Stelle liegt das in der Regel deutlich unter 4.000 Euro im Monat, alles zusammen. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, Sie entscheiden Monat für Monat. Den Rahmen für Ihre Stelle zeigt der Kostenrahmen in zwei Minuten.
Was Sie tun müssen
Zuerst ein Kurzcheck von 15 Minuten am Telefon, ohne Strategiemarathon: welche Stelle, welche Region, bis wann. Am Ende steht ein Ja oder ein Nein. Danach eine halbe Stunde vor dem Start, eine Viertelstunde für die Freigabe und in den ersten zwei Wochen fünf Minuten am Tag. Der Rest sind die Interviews. Welche Branchen wir sonst betreuen, steht unter Für wen wir arbeiten.
Weitere Branchen: Produktion und Fertigung, Anlagen, Maschinen und Zulieferer, Energie, Logistik und Fuhrpark, Technische Dienstleistung, Handwerk.